Digitalisierung schadet Konzerten nicht

Digitalisierung schadet Konzerten nicht

Wer vor 50 Jahren seine Lieblingsband sehen wollte, hatte oft Pech, denn nicht jeder hatte einen Fernseher. Auch die Sender boten nicht besonders viel Auswahl. Mit viel Glück konnte man sich vielleicht einen Auftritt ansehen, doch dies ist mit den heutigen Möglichkeiten kaum zu vergleichen.

Wegen des Internets kann heute fast jeder ein Video seines Lieblingssängers online finden und es sich so oft ansehen, wie man will. Viele Künstlerinnen und Künstler nutzen die sozialen Netzwerke auch, um mit ihren Fans zu kommunizieren und dadurch nicht mehr so unerreichbar wie früher zu wirken.

Man könnte meinen, dass diese neuen Möglichkeiten eventuell dafür sorgen, dass Fans nicht mehr so schnell bereit sind, Geld für Konzerte auszugeben. Immerhin können sie sich ihren Lieblingsstar jeden Tag zuhause ansehen, ohne dafür Tickets oder Reisekosten zu zahlen. Diese Annahme ist allerdings falsch, denn trotz Internet und großer Auswahl an Musikvideos oder Konzertaufnahmen werden Konzerte von erfolgreichen Musikern und Musikerinnen immer noch gern besucht. So konnte die US-amerikanische Sängerin Taylor Swift mit ihrer letzten Konzerttour sogar einen Rekord brechen.

Die Fans sind davon überzeugt, dass man Videos im Internet nicht mit einer Live-Performance vergleichen kann. Sie freuen sich, wenn ihre Idole eine Tour ankündigen.

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